Wasserschaden? Rufen Sie uns direkt an. 06028 997397 Wir melden uns so schnell wie möglich.

Woher Baufeuchte kommt

Ein Neubau enthält nach Rohbau, Estrich und Innenputz mehrere tausend Liter Wasser, die erst nach und nach abgegeben werden. Dazu kommen Regen während der Bauphase, offene Fensteröffnungen und verschlossene Fassaden, die den Feuchteaustausch begrenzen. Auch bei Umbauten und Sanierungen im Bestand entsteht Baufeuchte: durch neue Estriche und Putze, nach dem Entfernen alter Beläge oder wenn Bauteile lange der Witterung ausgesetzt waren.

Wird diese Feuchtigkeit nicht abgeführt, zeigt sich das später: Parkett und Laminat wölben sich, Anstriche blättern ab, Tapeten lösen sich, in kühlen Ecken bildet sich Schimmel. Bautrocknung setzt vorher an.

Trocknung, die zum Bauablauf passt

Wir stimmen die Trocknung auf Ihre Bauphase ab. Nach dem Estricheinbau ist die Belegreife der entscheidende Wert, vor Maler- und Tapezierarbeiten die Restfeuchte des Putzes. Wir messen, stellen Kondensationstrockner und Ventilatoren so auf, dass die Luft dort zirkuliert, wo Feuchtigkeit sitzt, und kontrollieren den Fortschritt. Sie erhalten Messwerte, mit denen Bodenleger, Maler und andere Gewerke planen können.

Einsatzbereiche

Wann Bautrocknung sinnvoll ist

Neubau

Nach Estrich und Innenputz, wenn der Zeitplan keine wochenlange natürliche Trocknung zulässt oder Regen in der Rohbauphase Feuchtigkeit eingetragen hat.

Umbau und Anbau

Neue Estriche oder Putze im Bestand trocknen langsamer, weil das umgebende Gebäude bewohnt und die Lüftung eingeschränkt ist.

Sanierung

Nach dem Rückbau feuchter Bauteile, vor neuen Belägen und Anstrichen – und als Abschluss einer Wasserschadensanierung.

Voraussetzungen

Was Folgearbeiten brauchen

Bodenbeläge, Anstriche und Tapeten haben jeweils eigene Anforderungen an die Restfeuchte des Untergrunds. Wird sie unterschritten, haften Materialien nicht oder verformen sich. Wir messen deshalb nicht nur die Raumluft, sondern die Bauteile selbst und dokumentieren, wann welcher Wert erreicht ist. Das gibt Ihnen und den Folgegewerken eine belastbare Grundlage für die Terminplanung.

Wirtschaftlich betrachtet

Bautrocknung kostet Geräte, Strom und Kontrollbesuche. Dem gegenüber stehen die Kosten von Verzögerungen und Folgeschäden: Ein verspäteter Einzug, ein erneuertes Parkett oder ein nachträglich sanierter Schimmelbefall sind in aller Regel teurer als eine geplante Trocknung. Wie das Verhältnis in Ihrem Projekt aussieht, rechnen wir mit Ihnen anhand der tatsächlichen Messwerte und des Zeitplans durch – ohne pauschale Einsparversprechen.

Hinweise

  • Bautrocknung ersetzt keine fachgerechte Bauausführung; sie beschleunigt die Abgabe der eingebrachten Feuchtigkeit.
  • Zu schnelle oder zu warme Trocknung kann Estrich und Putz schaden – deshalb wird die Trocknung gesteuert und kontrolliert.
  • Die Dauer richtet sich nach Bauteil, Dicke und Raumbedingungen; wir nennen sie nach der Messung als Erwartungswert, nicht als Garantie.

Fragen

Fragen zur Bautrocknung

Wann ist eine Bautrocknung im Neubau sinnvoll?

Immer dann, wenn Folgearbeiten auf trockene Bauteile angewiesen sind und der natürliche Trocknungsverlauf den Zeitplan nicht hergibt: vor dem Verlegen von Parkett oder Laminat, vor Tapezier- und Anstricharbeiten auf frischem Putz oder wenn Regen während der Rohbauphase Feuchtigkeit eingetragen hat. Wir messen die Restfeuchte, stellen Geräte passend zur Bauphase auf und dokumentieren, wann die Belegreife erreicht ist.

Alle Fragen und Antworten

Bauzeitplan unter Druck?

Schicken Sie uns kurz Bauphase, Bauteile und gewünschten Fertigstellungstermin. Wir sagen Ihnen, was realistisch ist.

Wir melden uns so schnell wie möglich. Schäden und Trocknungsanfragen werden priorisiert.